»Was kann die Stadt Achern tun?«

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Lott-Mitarbeiter demonstrieren im Acherner Ratssaal / Gespräch mit OB Klaus Muttach vereinbart

 

»Was kann die Stadt Achern tun?«, diese Frage stellte Acherns DGB-Pressesprecher Patrik Schneider zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Montag. Mitarbeiter der Oberacherner Firma Lott, die zum Ende des Jahres schließt, demonstrierten mit Transparenten und Plakaten im Bürgersaal Die Demonstranten wollten mit ihrer Aktion auf den Wegfall von insgesamt 80 (derzeit noch 60) Arbeitsplätzen und das Schicksal der Arbeitslosen hinweisen. »Es geht nicht nur ums Kapital, es geht um Menschen«, meinte Patrik Schneider.
»Kein Weg aufgezeigt«
OB Klaus Muttach erläuterte den Lott-Mitarbeitern, welchen Kontakt er zur Firmenleitung in den vergangenen Jahren hatte. Außerdem sei er mit der Belegschaft in Kontakt. Der Stadt sei das Schicksal der Menschen nicht gleichgültig. Es sei ihm bislang aber noch nicht der Weg aufgezeigt worden, »wo ich helfen kann.« Dies soll in einem Gesprächstermin geklärt werden, vereinbarten Patrik Schneider und Klaus Muttach. Zur Frage nach der künftigen Nutzung des Lott-Areals in Oberachern erklärte der Acherner Oberbürgermeister: »Was daraus wird, ist reine Spekulation«. Es habe deshalb noch »keinerlei Gespräche« gegeben.

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Mitarbeiter der Firma Lott, die zum Jahresende ihre Arbeitsstelle verlieren, wiesen im Bürgersaal auf ihr Schicksal hin und forderten Gesräche mit OB Klaus Muttach.

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