Trauer in Renchen:

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Der FWV-Fraktionssprecher starb im Alter von 57 Jahren

Wolfgang Kehrer lebt nicht mehr. Der Fraktionssprecher der Freien Wählervereinigung im Renchener Gemeinderat ist gestern trotz seiner schweren Krankheit überraschend gestorben. Er wurde nur 57 Jahre alt.

 

Mit dem Tod von Wolfgang Kehrer verliert die Stadt Renchen nicht nur einen engagierten Kommunalpolitiker, sondern auch einen erfolgreichen Geschäftsmann. Kehrer, der nur 57 Jahre alt wurde, war Chef einer Großhandlung für Küchentechnik und Gastronomiebedarf, er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder
Obwohl Wolfgang Kehrer seit einiger Zeit von seiner Krankheit gezeichnet war kam die Nachricht von seinem Tod für alle überraschend.
Mit Bestürzung reagierte auch Bürgermeister Bernd Siefermann, als er gestern die Nachricht erhielt. »Ich wusst von der schweren Krankheit Wolfgang Kehrers. Vor zwei Wochen, als ich ihn zu Hause besuchte, versicherte er mir jedoch, dass es gesundheitlich wieder bergauf gehe und er sich besser fühle«, erklärte der Rathaus-Chef.
Wolfgang Kehrer gehörte dem Stadtparlament bereits zweimal an. Erstmals wurde der FWV-Kommunalpolitiker am 19. November 1984 gewählt und schied dann im August 1994 wieder aus. Vor sechs Jahren stellte er sich erneut der Bürgerschaft zur Wahl und erreichte mit großer Stimmenzahl erneut den Einzug ins Ratsgremium. Die FWV wählte ihn zum Fraktionssprecher und er war Mitglied im Agenda-Arbeitskreis der Stadt. Wolfgang Kehrer war auch Gründungsmitglied der FWV in der Grimmelshausenstadt.
Bürgermeister Bernd Siefermann würdigte das kommunalpolitische Engagement des Verstorbenen: »Er hatte sich zum Ziel gesetzt, neben der Kernstadt auch die Ortsteile Ulm und Erlach sowie die Maiwaldsiedlung voranzubringen. Und hierfür hat er sich auch stark gemacht

 

Obwohl er mit seiner Meinung nie hinterm Berg hielt waren die besondere Lebensfreude gewürzt mit Humor Atribute, die Wolfgang Kehrer auszeichneten.«
»Wir wussten dass es Wolfgang gesundheitlich schlecht geht, aber der plötzliche Tod hat uns doch sehr überrascht und bestürzt«, sagte FWV-Fraktionsmitglied Wolfgang Bär.

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Veröffentlicht in Erlach

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