Sich stark machen für Familien
Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit Achertal treffen sich zum Klausurwochenende in Obersasbach
Fast 40 Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit Achertal aus Kappelrodeck, Waldulm, Ottenhöfen und Seebach trafen sich zum Klausurwochenende im Haus Hochfelden beim Kloster Erlenbad in Obersasbach, um die Pastoral-Konzeption weiter zu entwickeln.
Geleitet wurde das Seminar von Bruno Vogler-Wangler vom katholischen Regionalbüro in Offenburg und Angelika Eschbach, die in der Arbeitsgemeinschaft für Gemeindeentwicklung mitwirkt.
Beide Moderatoren waren bestrebt, die Teilnehmer zu motivieren und »in Bewegung« zu halten Aus einer Statistik ging hervor, dass das Durchschnittsalter aller Pfarrgemeinderäte unter 50 Jahren liegt und dass fast die Hälfte aller Ratsmitglieder erstmals in das Pfarrgemeiderat (PGR)-Gremium gewählt wurden.
Buntes Bild der Aufgaben
In einer Dreierrunde kamen die Seminarteilnehmer miteinander ins Gespräch darüber, welches Bild sie von ihren Pfarrgemeinden haben und in welchem Bereich sie sich gerne einbringen. Aus diesem Gedankenaustausch resultierte ein buntes Bild der vielfältigen Aufgaben an der Basis der einzelnen Pfarreien.
Der zweite Tag knüpfte, geleitet von Gemeindereferentin Helga Klär, an den Vorabend an. Als Einstieg in die Gruppenarbeit diente das Gleichnis vom »Schatz im Acker«. Der Auftrag an die Pfarrgemeinderäte lautete: »Auf welchem Acker der Gemeinde würdest Du gerne mitarbeiten?« Die verschiedenen Arbeitskreise wurden geleitet von Pfarrer Bernhard Benz, Pfarrer Wendelin Faller, Diakon Konrad Schork, Pastoralreferent Thomas Stiebitz, Gemeindereferentin Helga Klär und Bernd Kopp, der als Kindergartenbeauftragter tätig ist.
Die Palette der Vorschläge, die sich in den Gruppengesprächen ergab, war sehr ergiebig und reichte vom Mut zu mehr Miteinander über die Ortsgrenzen hinweg, über die engere Zusammenarbeit aller vier PGR-Gremien bis hin zur Vernetzung der thematischen Gottesdienste in den einzelnen Pfarreien
Mehrere Teilnehmer äußerten den Wunsch, dass die Pfarrgemeinden junge Familien auf ihrem Glaubensweg begleiten. Dazu gab es konkrete Anregungen wie etwa Elternabende zu Erziehungsfragen oder Bestärkung der Eltern, die ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren selbst betreuen. In diesem Zusammenhang wurde auf die neue Initiative der Erzdiözese Freiburg hingewiesen, die helfen will, junge Eltern zum Erziehungsauftrag zu ermutigen.
Besonderes Augenmerk
In einer letzten Pleniumrunde wurde festgehalten, welchen pastoralen Diensten in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk gelten soll (etwa Familie, Jugend und Glaubensvertiefung). Für alle Bereiche wurden »Anwälte« gefunden, die sich dafür stark machen wollen.
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