»Mit Populismus wenig zu tun«
Roland Kist zur Kritik von Bernhard Keller
Die von CDU-Stadrat Bernhard Keller in der Bauausschusssitzung am Montag vorgelesene Erklärung, in der er Roland Kist Populismus vorwirft (siehe ARZ vom Mittwoch), ist nach Ansicht des Betroffenen inhaltlich fehlerhaft
»Offensichtlich kann Herr Keller nicht verkraften«, so Kist in einer Presseerklärung, »dass alle Anstöße und Anträge zur Ortskernsanierung von Oberachern nachweislich und ausschließlich von mir stammen und er in diesem Bereich keinerlei geistige Urheberschaft nachzuweisen hat«. Kist ist der Meinung, dass Keller den »ursprünglich gemeinsam vorgesehenen Einsatz für Oberachern aufkündigte und sabotiert«, da Kellers Ambitionen etwa auf den Vorsitz im Oberacherner Ortsrat unerfüllt geblieben seien.
Dieses Verhalten habe mit seiner Stimme im Gemeinderat gegen die vorgesehene und von Kist beantragte Sanierung der Johannesstraße begonnen und habe laut Kist seinen Höhepunkt nun in dem im Namen des HVO gestellten Antrag gefunden, den Rathausplatz Oberachern vorab ohne Einbindung in ein schlüssiges Gesamtkonzept zu sanieren.
Diese Einzelmaßnahme würde nach Kists Meinung eine befriedigende Gesamtlösung aller Probleme in diesem Sanierungsbereich (etwa die Entschärfung der Unfallgefahr im Einmündungsbereich Benz-Meisel-/Oberacherner Straße) verhindern.
Bernhard Keller habe in seinem Antrag, so Kist weiter, nur den kleinen Teilbereich Rathausvorplatz angesprochen. Daher habe Kist seinen Antrag auf ein Gesamtkonzept präzisiert gestellt, was mit Populismus wenig zu tun habe.
Kist schreibt weiter, dass er seit mehr als 40 Jahren aus Überzeugung Mitglied im HVO ist und es bis zu seinem Lebensende auch bleiben will
Abschließend schreibt Kist: »Ich fordere Herrn Keller auf, endlich seine Trotzecke zu verlassen und mit mir gemeinsam an den wichtigen Projekten für unser Oberachern zu arbeiten. Hierzu biete ich ihm meine Hand!«
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