Kommunalpolitische Tour der FWV
Mit dem Rad ging es durch die drei Renchener Stadtteile / Neubaugebiete und Teichmatt besucht
Zu einer Radtour durch Renchen, Ulm und Erlach hatten die Freien Wähler am Sonntag eingeladen. Bei der Rundfahrt wurden aktuelle Projekte angesprochen.
Alljährlich laden die »Freien Wähler Renchen e.V.« Mitglieder und Freunde zur Fahrrad-Tour durch Renchen, Erlach und Ulm ein, um über aktuelle Projekte und Dringlichkeiten zu informieren Spätestens bei der nächsten Tour 2008 wird sichtbar, welche Projekte in Angriff genommen wurden, die am Sonntag noch heftig diskutiert wurden. Ulms Ortsvorsteher Peter Spraul, die Räte Corinna Höfinghoff, Wolfgang Bär und Roland Boldt führten durch das umfangreiche Programm.
Geteilte Meinung
Die »Blumenau«, Renchens geplantes Neubaugebiet, war der erste markante Punkt, bevor man sich auf dem Hof der Realschule in den Sattel schwang und über den Schloßberg durch Gassen schlängelte. Wolfgang Bär informierte über das künftige Neubaugebiet, in dem bereits im nächsten Jahr ca. 50 Bauplätze entstehen sollen. Geteilte Meinung herrschte beim nächsten Punkt, einem weiteren Kreisverkehr in Renchens Eisenbahnstraße. Moderne und umweltfreundliche Technik gab es in der »Teichmatt« zu sehen, wo im »Haus der Vereine« die Jugend, Kulturschaffende und Vereine eine permanente Bleibe finden werden. Corinna und Markus Höfinghoff erklärten das moderne Blockheizkraftwerk der Inselstrom GmbH und dessen positive Auswirkung auf Effektivität und Umweltschutz.
Während die Anlage mit Palmöl, einem natürlichen Rohstoff, gefüttert wird, können sämtliche Bedenken in Sachen Rückstände aus dem Weg geräumt werden; die Anlage arbeitet völlig CO2-neutral. Darüber hinaus kann außerdem umweltfreundliche Wärme an das nahe gelegene Schwimmbad abgegeben werden
Im prämierten Stadtteil Erlach wurden das geplante Vorhaben, die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Rathausdach, sowie die Renaturierung der Rench angesprochen.
In Ulm erfuhren die Teilnehmer die Notwendigkeit der Instandsetzung der Rückhaltebecken, welche den Stadtsäckel erheblich belasten wird. Peter Spraul und Roland Boldt führten durch das Ulmer Neubaugebiet »Braite Ost II«. Erfreut zeigten sich die beiden Ulmer über die große Resonanz der Bauwilligen. Erste Häuser werden gebaut. Am Schulhof, dem Pfarrmättle und Hallenvorplatz zeigte Ortsvorsteher Spraul die Maßnahmen auf, die im Hinblick auf die Teilnahme zum Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« in Angriff genommen werden. Und auch auf die Notwendigkeit des Radweges Ulm – Renchen wurde nochmals hingewiesen.