Jugendliche Trinker müssen Autorität spüren
Prävention und restriktive Maßnahmen im Mix anwenden
Was kann eine Kommune wie Oberkirch gegen ausschweifendes Alkohol trinken von Jugendlichen tun? Einerseits auf die Kooperation der beteiligten Akteure setzen Dazu gehören Verwaltung, Vereine, Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen, der Einzelhandel sowie Gaststätten, die im dauernden Austausch stehen müssen. Damit einher gehen nach Auffassung von Theo Müller restriktive Maßnahmen. »Wenn Jugendliche zu betrunken sind, um ansprechbar zu sein, müssen sie einer Autorität begegnen. Das kann nur die Polizei übernehmen«, sagt der Leiter der Fachstelle Sucht im baden-württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation.
Vorbehaltlose Unterstützung für den Mix von restriktiven Maßnahmen und Prävention, letzteres verbunden mit Hilfsangeboten an die Jugendlichen, gibt es von OB Matthias Braun und Ordnungsamtsleiter Christoph Lipps. Daneben bedarf es Vorgaben bei der Gestattung von Veranstaltungen: keine Alkopops in öffentlichen Hallen, Sperrzeitverkürzung, Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzes.
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