Jugendhaus braucht noch Namen

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Heute »Tag der offenen Tür« in der »Teichmatt« / Auch die Meinung der Besucher ist gefragt

Das Renchener Jugendhaus ist vom »Bunker« in die »Teichmatt« umgezogen. Die Räume sind renoviert, eingerichtet, wovon man sich beim heutigen »Tag der offenen Tür« überzeugen kann. Einzig ein Name fehlt noch.

 

http://www.baden-online.de/news/images/news_lokales/artikel_arz/14573_1.jpgAls das Renchener Jugendhaus bei seiner Errichtung in der ehemaligen Gaststätte »Bunker« in der Hauptstraße eingezogen ist, war man sich schnell über einen Namen einig: »Bunker« sollte auch der Treffpunkt des Nachwuchses heißen.
Etwas schwieriger hat es da derzeit Jugendreferentin Beate Hanselmann Seit Monaten ist sie mit den Jugendlichen auf Namenssuche für das neue Domizil in der »Teichmatt«. Eine Liste von Vorschlägen hat sie mittlerweile gesammelt. Diese reicht von »JuZe« über »De Luxe« bis zu »Tümpel«. Da die Jugendlichen bisher keine Einigung erzielen konnten, will Hanselmann beim heutigen Tag der offenen Tür im Haus der Jugend und Vereine (11 bis 16 Uhr) von den Besuchern ein Stimmungsbild einholen. »Vielleicht zeichnet sich darin ein Favorit ab. Endgültig soll dann in einer Sitzung über den endgültigen Namen abgestimmt werden.
Ansonsten beteiligt sich das Jugendhaus am heutigen Programm mit einem Auftritt von »KC One«, ein Nachwuchsrapper aus Appenweier. Zudem gibt es ein Kickerturnier für verschiedene Altersgruppen, Spiele für drinnen, Snacks und Getränke.
Die Unterbringung der Jugend in dem Gemeinschaftshaus in der »Teichmatt« sieht Beate Hanselmann als Glücksfall an – vor allem auch, weil die Jugend mit anderen Vereinen und Generationen in Kontakt kommt. Unter anderem gibt es derzeit ein Projekt mit dem Grimmelshausenspielkreis: Die Kinder helfen beim Kulissenbau für »Max und Moritz« und dürfen Theaterluft schnuppern

»Mit dem Kukuk könnte man etwas zusammen machen und mit dem FSC Erlach hatten wir früher schon die Jugenddisco«, so Beate Hanselmann,die meint: »Langsam entwickelt sich so etwas wie ein Zusammenhalt.«
Durch die neue Lage am Radweg nach Erlach kämen auch mehr Kinder und Jugendliche aus den Ortsteilen. Und der behindertenfreundliche Zugang ermöglicht es, dass auch Rollstuhlfahrer neuerdings ins Jugendhaus kommen können. »Es ist sehr schön hier«, so Hanselmann, die damit auch die großen, hellen, bunten Räume meint. Im Partyraum gibt’s einen großen Billardtisch, Sitzecken, eine Bar, Dart und Kicker. Die Jugend hat sich zudem ein Kissenzimmer eingerichtet, in dem ordentlich getobt werden darf. Neben Büro und Vorratsraum stehen dem Jugendhaus auch noch ein Bastelraum und eine Küche zur Verfügung. Dies ermöglicht der Leiterin mehr Angebote für die Kinder und Jugendlichen, die teilweise auch parallel stattfiinden können.
Deshalb ist sie bei ihrer Arbeit auch auf Unterstützung angewiesen. Bisher erfuhr sie diese durch eine FSJ-Kraft. Die Stelle hat noch bis Mitte August Sabine Maier inne, die dem Jugendhaus aber auch danach erhalten bleibt, wie sich Beate Hanselmann freut. »Über die AWO beginnt sie eine Ausbildung zur Jugend- und Heimleiterin. Ihr erstes Jahr absolviert sie bei uns im Jugendhaus.« Das sei nicht nur für Beate Hanselmann (»Wir sind ein eingespieltes Team.«) wichtig, sondern vor allem auch für die Jugendlichen. »Sie müssen sich nicht schon wieder an ein neues Gesicht gewöhnen«, sagt die Leiterin.
Und wie schon beim Umzug von der Hauptstraße in die »Teichmatt«, soll das Jugendhaus auch künftig wieder ein Student unterstützen (siehe »Stichwort«).
STICHWORT
Stadt sucht Studenten
Die Stadt Renchen möchte einen Beitrag zur Unterstützung von Bafög-Empfängern bei der Erwirtschaftung der Studiengebühren leisten. Daher sucht die Stadtverwaltung derzeit in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus eine Studentin oder einen Studenten aus Renchen, der oder die beim Jugendhaus mitarbeiten möchte.
Vorgesehen sind 70 Stunden gemeinnützige Tätigkeit gegen Erstattung der Studiengebühren in Höhe von 500 Euro.
Angesprochen sind engagierte Persönlichkeiten, die gerne mit Jugendlichen zusammenarbeiten und kreativ sind, gut organisieren und planen können sowie Führerschein und nach Möglichkeit ein Auto besitzen.
Interessenten können sich an die Leiterin des Jugendhauses, Beate Hanselmann, ? 07843/994634 oder leitung@jugendhaus-renchen.de wenden.

http://www.baden-online.de/news/images/news_lokales/artikel_arz/14573_1.jpgEingespieltes Team (von links): Sabine Maier und Beate Hanselmann.

 

Jetzt klicken und 10 Tage kostenlos Zeitung lesen

Werbung

Veröffentlicht in Erlach

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post