Hauptschulen: Keine Sorgen um Bestand

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Appenweier und Renchen »zahlenmäßig stark«

Die Schließung von kleinen Hauptschulen und Kooperationen zwischen benachbarten Lehranstalten ist dieser Tage in Baden-Württemberg ein viel diskutiertes Thema. In Renchen und Appenweier macht man sich derweil keine Sorgen um den Bestand.

 

Keine Sorgen um den Erhalt der Hauptschule macht sich Renchens Bürgermeister Bernd Siefermann. »Sowohl die Ulmer als auch die Erlacher Hauptschüler werden bis auf wenige Ausnahmen, in Renchen unterrichtet«, teilte das Stadtoberhaupt gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit Die Renchener Hauptschule sei mit ihren rund 100 Schülern eine »eher zahlenstarke Schule im Ortenaukreis«.
Eine Stärkung erfährt die Schule der Grimmelshausenstadt nach Ansicht des Schultes außerdem durch den Verbund mit der Realschule. »Gegebenenfalls wäre hier eine Kooperation bis hin zum gemeinsamen Unterricht denkbar«, nennt Siefermann eine mögliche Zukunftsvision.
Die Appenweierer Hauptschule wird von 179 Schülern aus Appenweier, Urloffen und Nesselried besucht. »Unsere Schule ist gesichert«, antwortete Bürgermeister Stein auf eine entsprechende Anfrage der Mittelbadischen Presse. Zudem wurde eine Werkrealschule eingerichtet, wo Hauptschüler die »Mittlere Reife« erlangen können. »Das ist ein großer Vorteil für die Gemeinde und natürlich auch für die Schüler«, ist Stein überzeugt.
Ohnehin wurde die »Schwarzwaldschule« seit Steins Dienstantritt im Jahr 2001 laufend mit großem finanziellen Aufwand saniert und modernisiert: neue Fenster, Werkraum (mit CNC-Fräse), neue Küche und ein Lehrerzimmer sowie Rektorat, eine neue Schülerbücherei und ein moderner Physikraum. Noch in diesem Jahr erfolgt die Generalsanierung von Schüler- und Lehrer-WC und nächstes Jahr die Sanierung der Sportanlage neben der Schwarzwaldhalle.
»Wir sind mit unserer Schule hervorragend aufgestellt«, ist Stein überzeugt.

 

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Veröffentlicht in Erlach

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