Gesamtstädtisches Denken gezeigt

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Radweg zwischen Erlach und der L 89 wurde offiziell eröffnet / Stadt investierte 150 000 Euro

Mit einer Feierstunde wurde am Donnerstag der neue Radweg entlang der frisch ausgebauten Kreisstraße zwischen Erlach und dem Kreisverkehr an der L 89 seiner Bestimmung übergeben.

 

»Das ist für das Zusammenwachsen der drei Ortsteile Renchen, Ulm und Erlach eine weitere zukunftsweisende Maßnahme«, betonte Ortsvorsteher Herbert König bei der Eröffnung des Erlacher Radweges. Musikalisch umrahmt wurde diese von Erlacher Jungmusikern unter Leitung von Andrea Veit Anwesend waren neben Roland Gäßler (Straßenbau des Landratsamtes), Simone Becherer (Bauleiterin), Vertreter der Stadt, des Gemeinderats sowie der Firma Vogelbau.
Schon lange geplant
König freute sich über eine »weitere Verbesserung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer« durch den Kreisel im Kreuzungsbereich der K 5305/ L 89 und den »schon lange geplanten und jetzt wunderbar umgesetzten Ausbau der Kreisstraße«. Die größte Freude sei aber die Anlegung des neuen Radweges. Der Ortsvorsteher erinnerte dabei an dessen Entstehungsgeschichte: Bei der Vorstellung von Kreisverkehr und Straßenausbau habe der Vertreter des Landratsamtes noch keine Möglichkeit zur Realisierung eines Radweges gesehen. Als die Planung dann im Gemeinderat vorgestellt wurde, hätte der Ortschaftsrat aber von Bürgermeister und allen Fraktionen des Gemeinderats volle Rückendeckung erhalten. In Verhandlungen mit dem Kreis sei es dann schließlich in allerletzter Minute gelungen, dass der Radweg realisiert werden konnte.
Der Gemeinderat hatte für den Bau des Radweges 150 000 Euro bewilligt. König dankte allen, die dies ermöglicht hatten und meinte: »Gewinner dieses Radweges sind vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmer: Fußgänger und Radfahrer.« Der Ortsvorsteher hoffte, dass bald eine Fortführung vom Kreisverkehr nach Ulm möglich sein wird, zumal in diesem Bereich der Ortenauer Radweg entlangführt

»Mit diesem Projekt wurde gesamtstädtisches Denken bewiesen«, sagte Bürgermeister Bernd Siefermann im Hinblick auf die Radwegverbindungen zwischen den Ortsteilen und der Einigkeit aller Fraktionen, das Projekt durchzuführen. Er lobte auch die Kreisverwaltung, die sich sehr flexibel und kooperativ gezeigt habe. Die angestrebte Fortsetzung des Radweges weiter nach Ulm sei nicht zuletzt eine Frage des Haushalts und der Finanzen. »Es ist eine einmalige Sache, dass Planung und Ausführung einer solchen Maßnahme innerhalb eines Halbjahres umgesetzt werden konnten«, hob Amtsleiter Gäßler hervor. Auch er lobte die Initiative der Renchener und vorbildliche Zusammenarbeit. Gemeinsam sei es gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Es sei zu überlegen, ob in Zukunft nicht öfters beim Ausbau von Straßen gleich auch ein notwendiger Rad- und Fußweg mit angelegt werden sollte.

 

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Veröffentlicht in Erlach

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