Furler-Stiftung ehrt Schüler

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Gewinner des Wettbewerbs »Mein Europa« ausgezeichnet / Unterstützung für Oberkircher Gymnasiasten

Die Hans-Furler-Stiftung hat die Gewinner des Wettbewerbs »Mein Europa« geehrt. Es sind allesamt Schüler des Oberkircher Gymnasiums, das ebenfalls nach dem Oberkircher Ehrenbürger benannt ist.

 

Seit mehr als 30 Jahren unterstützt die Hans-Furler-Stiftung das Oberkircher Gymnasium in vielfältiger Form Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gesetzt, unter den Schülern des Gymnasiums die Erinnerung an den Namenspatron der Schule und Oberkircher Ehrenbürger, Hans Furler, und dessen Lebenswerk für die Einigung Europas wach zu erhalten. Durch finanzielle Zuwendungen fördert die Stiftung regelmäßig Projekte und Programme, die Schüler des Hans-Furler-Gymnasiums mit jungen Menschen aus anderen europäischen Ländern zusammenbringen. Gemäß Satzung gibt sie den Schülern Anregung, sich theoretisch, in Form von Aufsätzen, Referaten oder Seminararbeiten, mit Fragen der europäischen Einigung zu befassen. Zur Förderung dieses Aspekts schrieb die Stiftung 2009 den Wettbewerb »Mein Europa« aus. Vergangene Woche durfte Klaus Furler, Vorsitzender der Furler-Stiftung und geschäftsführender Gesellschafter der Koehler-Holding, gemeinsam mit Schulleiter Thomas Steiner die Gewinner des Wettbewerbs ehren.
Im Rahmen einer Feier würdigte Furler die Sieger für das hohe Niveau ihrer Arbeiten und dankte für die Beiträge zur Pflege der Erinnerung an seinen Vater, der sich zeitlebens für die europäische Verständigung eingesetzt habe und 1960 als erster deutscher Politiker zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt wurde.
Zwei erste Preise
Drei Wettbewerbsbeiträge wurden in besonderer Form geehrt. Zwei erste Preise, Gutscheine über je 150 Euro, gingen an Lisa Kalisch und Sandra Schaub aus der Jahrgangsstufe 2 (Klasse 13). Lisa Kalisch legte eine finanzwissenschaftliche Studie über »Kreditderivate« vor und ging auf deren Bedeutung für die europäische Finanz- und Wirtschaftswelt ein

Sandra Schaub befasste sich mit der Kernobstproduktion im Renchtal« und untersuchte, wie das europäische Prüfsystem »Eurep-Gap« die Struktur heimischer Betriebe beeinflusst. Ein dritter Preis ging an eine Schülergruppe aus der Jahrgangsstufe 1 (Klasse 12). Sie erstellte eine filmische Dokumentation zum Thema »Integration und Migration« und begründete in einem schriftlichen Begleitreferat unter Bezug auf die europäischen Visionen Hans Furlers die Notwendigkeit eines offenen, integrationsfähigen Europa. Die Ehrung ging im Park des Gymnasiums mit einem Foto vor dem Denkmal für Hans Furler zu Ende.

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Die Gewinner des Wettbewerbs »Mein Europa« mit Klaus Furler, Thomas Steiner und Politik- und Französischlehrerin Melanie Voigt, die die Arbeiten der beiden Hauptpreisträgerinnen betreute.

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Veröffentlicht in Oberkirch

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