Feuer in »Kistchen-Fabrik« Meyer
Wehren von Renchen, Ulm, Erlach und Achern am Brandort / Erster Einsatz der Führungsgruppe
Feuer in der so genannten Firma »Kistenmeyer« in Renchen. Gegen 16.22 Uhr wurde gestern die Feuerwehr alarmiert. 100 Floriansjünger aus Renchen, Erlach, Ulm und Achern waren im Einsatz. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Über die Brandursache wurde spekuliert. Der Schaden wird jedoch auf rund 300 000 Euro geschätzt Renchens Polizeiposten-Führer Martin Weinzierles erster Eindruck am Brandort: »Ursache könnte eine Spänepressanlage sein, die in Brand geraten ist.« Es soll sich dabei um eine automatische Anlage handeln, die durchläuft. Nicht auszuschließen sei deshalb ein technischer Defekt in dieser »Brikettieranlage«.
Gegen 16.35 Uhr wurde Weinzierle vom Brand in Kenntnis gesetzt, kurz zuvor die Feuerwehr alarmiert und die rückte in kompletter Besetzung aus. »Wir haben die Ulmer und Erlacher Abteilung sowie die Acherner Drehleiter zur Verstärkung angefordert«, erklärte Matthias Wurth, der Pressesprecher der Renchener Floriansjünger direkt am Brandobjekt. Auch eine zusätzliche Atemschutzgruppe aus der Hornisgrindestadt war in der Grimmelshausenstadt im Einsatz.
»Feuertaufe« bestanden
Und ihre Feuertaufe bestanden hat auch die neu gebildete Führungsgruppe Achern/Renchen, sie hatte ihren ersten Einsatz bei einem Ernstfall. Stark beschädigt wurde nach ersten Erkenntnissen ein Teil der Produktionshalle mit Maschinenpark und Lager. Eine Ausbreitung der Flammen auf Büroräume und ein unmittelbar gegenüber liegendes Lagergebäude wurde von den Einsatzkräften, die die Löschangriffe von zwei Seiten steuerten, verhindert. Die Firma Richard Meyer GmbH, Holzkistchen, in der Renchtalstraße, ist ein Produzent von Sperrholzschachteln für Nobelzigarren und Geschenkartikel und verarbeitet hauptsächlich holzlastiges Material.