Der Schäfer darf seine Schlachtstätte erweitern

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Ortschaftsrat hat grünes Licht gegeben

 

Das Einvernehmen zur Errichtung einer Schlachtstätte für Schafe in einem bereits bestehenden Gebäude auf dem Anwesen des Erlacher Schäfers erteilte der Ortschaftsrat einstimmig in seiner Sitzung am Donnerstagabend Allerdings unter Vorbehalt der erforderlichen Zustimmung des Amtes für Landwirtschaft.
Ortsvorsteher Herbert König hatte vor der Abstimmung darauf verwiesen, dass das Vorhaben insoweit zulässig sei, als es dem landwirtschaftlichen Betrieb diene. Zudem vermerkte er, dass das Anwesen derzeit dezentral entsorgt werde und nach der vorhandenen Abwasserbeseitigungskonzeption aufgrund der geografischen Lage auch künftig nicht an das Kanalnetz angeschlossen werde.
»Inwieweit die vorhandene dezentrale Abwasserbeseitigungsanlage für die beantragte Nutzung noch geeignet ist, muss durch die zuständige Fachbehörde entschieden werden«, so König, der es als »positiv« ansah, dass der Schäfer sich weiterentwickelt: »Das kann nur in unserem Sinne sein.«
Als »profimäßig« sah Peter Ullrich das Vorhaben an. Egon Busam meinte, jeder kleine Metzger müsse heute modern bauen. Und mit Blick auf die Kosten sagte er: »Es ist richtig, dass wir den Schäfer unterstützen, er hat es schon noch schwer genug.«

 

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Veröffentlicht in Erlach

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