Agenda-Arbeit ist auf gutem Weg
Vertreter der verschiedenen Kreise trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch im Rathaus
Eine Zwischenbilanz der bisherigen Agenda-Arbeit und Überlegungen, wie weitere Mitglieder für die Arbeitskreise gewonnen werden können, standen im Mittelpunkt einer Sitzung im Bürgersaal des Rathauses.
Bei der AgendaSitzung, zu der Bürgermeister Bernd Siefermann eingeladen hatte, war auch Gerd Oelsner, seit 1998 Leiter des Agenda-Büros der Landesanstalt für Umwelt Karlsruhe, dabei. Er äußerte sich sehr positiv über das ehrenamtlichem Engagement in Renchen Siefermann gab einen Überblick über die bisherige Arbeit unter dem Motto »Renchen 2010 – die Zukunft im Blick«, vom Baumsuchwettbewerb bis zur Fahrradbörse. Projekte, teils verwirklicht, stellten auch die Sprecher der einzelnen Arbeitskreise vor. So verwies Heinz Schäfer (»Freizeit – Kultur – Sport«) auf die Idee für einen Grillplatz, den Renchener Sporttag, ein Benefizkonzert, die Lesenächte, Ausstellung und Versteigerung regionaler Kunst zu Gunsten einer Bühne im Grimmelshausenpark sowie geplante »Info-Würfel« für die Umwelttage oder die Erforschung von Gewannnamen in der Gesamtstadt.
Klaus Felder (»Soziales – Bildung – Wohnen«) verwies auf ein Konzept, um Baulücken zu erfassen. Der erhoffte Zuschuss zur Fortsetzung blieb allerdings aus, die Fahrradbörse als Beitrag zum Tschernobyl-Projekt und der Besuch der Lehrer aus Odrishin waren erfolgreich, ebenso der Oldie-Abend, dessen Erlös für den »Bunker« bestimmt war.
Thomas Krechtler (»Landwirtschaft – Natur – Umwelt«) informierte über diverse Aktionen von Ratschlägen für Gartenfreunde im Verkündblatt, über die Möglichkeit, Bodenproben zu untersuchen, bis zum Engagement bei den Umwelttagen, wo in der Kronenhalle Erlach die heimische Landwirtschaft vorgestellt wurde. Weiterer Themenkreis waren regenerative Energien, hier wurden in Betrieben Möglichkeiten zur Nutzung der Solarenergie, Wärmepumpensysteme und Pelletsheizungen besichtigt
Im kommenden Winter soll hierzu eine Info-Veranstaltung organisiert werden.
Weniger als Rückblick denn als Vorausschau auf künftige Projekte gestaltete Alfred Baum (»Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Mobilität, Verkehr«) seinen Bericht: Geplant sind Aktionen zur Stärkung des örtlichen Einzelhandels und des Handwerks, deren Aktivitäten unter Aspekten der Ökologie und der Nachhaltigkeit stehen. Ein Projekt soll die Integration jugendlicher Außenseiter fördern. Als erster Ansatzpunkt wurde daran gedacht, ein Gespräch mit Vertrauenslehrern und Sozialarbeitern zu führen, auch Vereine sollen nach Möglichkeit einbezogen werden.