Abwasserverband mit positivem Ergebnis
Gemeinderat ist mit der Jahresbilanz einverstanden
Seine Zustimmung erteilte der Oberkircher Gemeinderat der von Bürgermeister Franz Müller vorgelegten Jahresrechnung des Abwasserverbandes Vorderes Renchtal. Rund 322 000 Euro muss Oberkirch an den Verband zahlen. Das Abschlussergebnis fiel insgesamt positiver aus als ursprünglich geplant Dazu trugen vor allem unvorhergesehene Einnahmen in Höhe von 20 000 Euro bei, die dem Vermögenshaushalt des Abwasserverbandes Vorderes Renchtal im Jahr 2009 zugeflossen waren. Darüber informierte Müller den Oberkircher Gemeinderat.
Umstellung ist Pflicht
Der unverhoffte Geldsegen resultiert aus den Rückzahlungen des Zweckverbands »Klärschlammtrocknung Nördlicher Ortenaukreis«.
Für Unklarheit im Gemeinderat sorgte jedoch die geplante Umstellung auf gesplittete Abwassergebühren. Nach diesem System wird die Schmutzwassergebühr nicht mehr nach dem Frischwasserverbrauch, sondern getrennt für Niederschlagswasser und Schmutzwasser ermittelt. Georg Wolf von der CDU fragte an, ob sich dadurch der Abrechnungsmodus für die am Abwasserverband Vorderes Renchtal beteiligten Gemeinden ändern würde und ob eine Umstellung auf die gesplitteten Abwassergebühren überhaupt notwendig wäre. »Wir müssen da mitmachen, das ist verbindlich für alle, ohne Übergangsfrist«, entgegnete Franz Müller. Bereits Ende dieses Jahres stünden die neuen Zahlen zur Verfügung und dann müsse auch nach denen abgerechnet werden. Bis zu drei Viertel aller Abgaben werden dann ausschließlich durch das Klärwerk verursacht kündigte Müller an.
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