Abschied von Oberkirchs zweiter Weinkönigin

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Hella Wolf im Alter von 84 Jahren verstorben

 

Nach einem bewegten Leben ist Hella Wolf, geborene Moser, im Alter von 84 Jahren verstorben. 1926 in Rappertswil geboren und in Oberkirch aufgewachsen, arbeitete sie bei der französischen Garnison, sie war eine zuverlässige Rathausangestellte und wirkte auch im elterlichen Milchgeschäft Moser mit
Auch in der Freizeit war sie umtriebig. Sie wanderte regelmäßig, fuhr gern Ski, spielte Feldhandball und hatte ein Herz für die Fasent. 1950 stellte sie die zweite Renchtäler Weinkönigin. Die Weinrepräsentantin wurde damals von der Narrenzunft gewählt und musste deshalb keine Winzertochter sein. Hella Wolf gehörte auch der Schnurrigruppe an, die bis heute zusammenhielt. Schlappgreten waren damals noch nicht erfunden. Ihr bevorzugtes Urlaubsland war Spanien, wo sie und ihr Mann Albert oft waren.
1951 hatte sie den Geschäftsmann Karl-Friedrich Rein geheiratet. 1954 kam Sohn Achim zur Welt, doch schon im folgenden Jahr wurde Hella Wolf Witwe. Ein Trauerfall, der damals ganz Oberkirch bewegte. Später heiratete sie Albert Wolf, der ihr ein verständnisvoller Lebensgefährte war. Die Trauerfeier in der Oberkircher Friedhofshalle hielt in einfühlsamer Weise Kaplan Achim Haberland. Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt.

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Veröffentlicht in Oberkirch

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