»900 neue Türen für den Flughafen

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Hodapp als Unternehmen des Jahres nominiert

 

Gute Neuigkeiten für die Achener Hodapp GmbH & Co. KG. Das Familienunternehmen, das sich auf die Produktion von Sicherheitstüren spezialisiert hat, ist beim Unternehmerwettbewewerb »Entrepreneur des Jahres« in die baden-württembergische Finalrunde gekommen Im Interview erläutert Gesellschafterin Uta Vogel (46), was die Nominierung für ihre Firma bedeutet.
Frau Vogel, Sie haben zum ersten Mal an einem solchen Wettbewerb teilgenommen und wurden direkt nominiert. Ein gutes Aushängeschild?
Uta Vogel: Ob wir dadurch jetzt wirklich einen Auftrag mehr bekommen, kann ich nicht sagen. Aber wir freuen uns natürlich sehr darüber, ins Finale gekommen zu sein – und haben das auch schon auf unserer Homepage stehen.
Womit verdient die Hodapp GmbH ihr Geld?
Vogel: Wir bauen maßgeschneiderte Türen aller Art. Ob in Gefängniszellen, in Reaktorräumen von Kernkraftwerken, in U-Bahnen oder in Bahntunneln – wir machen jedes Loch zu. Auch für den Lötschberg-Basistunnel in der Schweiz haben wir riesige Türen angefertigt.
Um als »Entrepreneur des Jahres« nominiert zu werden, muss man auch in der Rezession Arbeitsplätze schaffen. Wie geht das?
Vogel: Wir haben das Glück ein Nischenanbieter zu sein. Außerdem haben wir uns ins europäische Ausland geöffnet, das eine immer wichtigere Rolle spielt. Betriebsbedingte Kündigungen hat es bei uns noch nie gegeben, auch im Krisenjahr 2008 nicht, als wir mal drei Monate nahezu keinen Auftragseingang hatten. 2008 betrug unser Jahresumsatz 16,2 Millionen Euro, dieses Jahr werden es rund 19,5 Millionen sein.
Gibt es für Sie als Nischenanbieter genügend hoch qualifizierte Arbeitskräfte in der Region?
Vogel: Die meisten unserer Fachkräfte bilden wir selbst aus

Bei uns gibt es eine Ausbildungsquote von über zehn Prozent. Ansonsten haben wir gute Erfahrungen mit der Arbeitsagentur.
Welche Aufträge stehen als nächstes an?
Vogel: Der Frankfurter Flughafen braucht 900 neue Türen, speziell im Brandschutz. Das wird eine spannende Herausforderung.

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Gesellschafterin Uta Vogel ist stolz, dass ihre Firma als Finalist beim »Entrepreneur des Jahres« gehandelt wird.

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Veröffentlicht in Großweier

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