2007 wurde in Renchen viel bewegt
Rückblick von Schultes Siefermann auf Haus der Jugend und Vereine, Dorfwettbewerb, Solaranlage ...
In der letzten Sitzung dieses Jahres zog Bürgermeister Bernd Siefermann Bilanz über 2007. Sein Rückblick war zwar umfangreich, dennoch erhob der Schultes keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Einen »kleinen Auszug« aus dem zu Ende gehenden Jahr 2007 gab Bürgermeister Bernd Siefermann am Schluss der letzten Gemeinderatssitzung für dieses Jahr am Montagabend. Ohne dabei einen Aspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Hier ein Auszug seiner Ausführungen
? Haus der Jugend und Vereine: Die Rohbaumaßnahmen wuden so weit vorangebracht, dass – obwohl das Gebäude noch nicht fertig ist – im Oktober doch die erste Veranstaltung im Rahmen der Kulturtage durchgeführt werden konnte. »Alle haben super gearbeitet. Mit viel Herzblut!«, lobte der Bürgermeister.
? Bürgersolaranlagen: Die Sonnenkraftwerke Renchen GmbH & Co KG wurde auf Anregung von Wolfgang Bär und Alfred Baum (Agendakreis) gegründet. Sie hat zugleich drei Solaranlagen auf Dächer öffentlicher Gebäude in Betrieb genommen. Und zwar auf der Ortsverwaltung Erlach, der Sporthalle Ulm und der Grimmelshausenschule Renchen.
? Jubiläen: Die Caritas feierte ihr 25-jähriges Bestehen, der Grimmelshausenspielkreis sein 30-Jähriges und die Sparkasse blickte auf 125 Jahre in Renchen. Pfarrer Albert Lehmann beging sein 25-jähriges Priesterjubiläum.
? Gedenkraum: Im Simplicissimus-Haus wurde unter internationaler Beteiligung ein Gedenkraum für Martin Bircher eingerichtet, der verstorben ist.
? Volksliedersingen: Eine erfolgreiche Premiere erlebte das erste Volksliedersingen im Josefsaal, das Heinz Schäfer initiiert hatte. Zur prominenten Besetzung gehörte auch Landrat Klaus Brodbeck.
? Tour de Ländle: Über 3000 Radfahrer machten im Sommer in der Grimmelshausenstadt Station. Unter anderem besuchten sie das Simplicissimus-Haus. Für Siefermann war die Tour de Ländle eine »fast kostenlose Werbung« für seine Stadt
? Beheiztes Bad: Während im Umland die Besucherzahlen in dieser Badesaison rückläufig gewesen seien, habe man in Renchen wieder rund 70 000 Gäste im Freizeitbad begrüßen dürfen, so Siefermann. Der für diesen Umstand – trotz des schlechten Sommers – die Attraktivität der Einrichtung bzw. die neue Beheizung verantwortlich machte. Seit diesem Sommer profitier nämlich das Bad von der Abwärme des Blockheizkraftwerk in der »Teichmatt«.
? Dorfwettbewerb: Ulm beteiligt sich im kommenden Jahr am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft«. Dafür laufen seit geraumer Zeit die Vorbereitungen. Unter anderem wurde 2007 der Gaishalder Rundweg eröffnet.
? Langgehegter Wunsch: Die Kernstadt Renchen und der Ortsteil Ulm sind symbolisch näher zusammengerückt. Durch die Schließung der Radweglücke ging für die Bewohner auch ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.
? Erschließungen: In Ulm wurde das Baugebiet »Braite Ost« erschlossen, in Renchen das Gewerbegebiet durch die Senator-Franz-Burda-Straße. Beides seien Zeichen, dass man die Stadt voranbringe.
? Schulen: Ralf Moll war zwar seit Schuljahresbeginn als neuer Rektor der Grimmelshausenschule im Einsatz. Offiziell in sein Amt wurde er allerdings erst im Frühjahr eingeführt. Ein Abschied stand in der Erlacher Aurainschule an: Rektor Jürgen Lüpke ging in den Ruhestand.
? Runder Tisch: Nach Anlaufschwierigkeiten funktioniere nun die Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Elterninitiative »Renchen kinderfreundlich gestalten«. Gemeinsam will man die Spielplätze auf Vordermann bringen und sich künftit um die Kinder- und Jugendbetreuung kümmern.
? Straßensanierungen: Die Eisenbahnstraße konnte 2007 abgeschlossen werden, ebenso die Arbeiten am Schlossberg.
? Soziales Engagement: Bürgermeister Siefermann lobte das soziale Engagement der Renchener auch weit weg von ihrer Haustür – so in Ghana, Kenia oder Weißrussland, wo Hilfsprojekte unterstützt werden.
? Ortswette: Eine Riesenveranstaltung sei die Ortswette der Acher-Rench-Zeitung gewesen, so Siefermann. Die großartige Beteiligung der Bevölkerung habe deren Zusammenhalt über die Ortsteile Renchen, Ulm, Erlach und Maiwaldsiedlung hinaus dokumentiert. »Wir haben die Wette dreifach übererfüllt«, so Siefermann, der sich wünscht, dass die historischen Kleider aus der Grimmelshausenzeit auch künftig getragen werden – etwa beim Stadtfest.