Stadtfest während Frauen-WM
Noch ist offen, ob es im Juli 2011 ein »4:1 für Achern« gibt / Frank Limberger sieht aber keine Probleme
Alle zwei Jahre ist es so weit, so auch 2011: Die Acherner feiern am zweiten Juli-Wochenende ihr Stadtfest.
Bei Hans-Peter Vollet von der Stadt Achern laufen auch für das Stadtfest 2011 wieder die Fäden zusammen. Am 9. und 10. Juli soll in der Hornisgrindestadt wieder gefeiert werden. Die Vorbereitung läuft schon »Wir haben bereits alle Standbetreiber vom letzten Stadtfest angeschrieben«, betont der Fachbereichsleiter. Wie immer soll es bei den Ständen eine Mischung aus Ess- und Trink-, aber auch sonstigen Ständen geben. »Etwas fürs Auge muss dabei sein«, betont Hans-Peter Vollet. Allerdings soll sich das Standangebot von Jahrmärkten unterscheiden.
Wie immer sind vor allen Dingen örtliche Vereine und Gastronomie mit von der Partie. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.
Treffpunkt für viele
Das Stadtfest soll wieder zum Treffpunkt für viele werden. Auf zwei Bühnen am Rathaus und im Stadtgarten werden Musik, Tanz und Unterhaltung geboten. Das Einzige, was derzeit Hans-Peter Vollet Kopfzerbrechen bereitet, sind die deutschen Fußballfrauen. Denn gerade während des Stadtfests läuft die Frauen-Fußball-WM in Deutschland.
Und »Achern aktiv« könnte wieder ein Public Viewing anbieten. Allerdings ist hier noch keine Entscheidung gefallen. Frank Limberger und seine Mitarbeiter visieren ein »4:1 für Achern« an, das allerdings voraussichtlich in kleinerem Rahmen stattfinden würde als die Aktionen bei den WMs der Fußball-Herren. Sollte wieder ein Public Viewing zustande kommen, sieht Frank Limberger keine Berührungspunkte mit dem Stadtfest. Das »4:1 für Achern« wäre auf der Stadtgarten-Wiese, abseits der Stadtgarten-Bühne.
Eine Gratwanderung
Hans-Peter Vollet sieht das anders. An dem Juli-Wochenende finden die Viertelfinalspiele statt. Fußball und Stadtfest – das wäre nach Vollets Meinung eine Gratwanderung.
Als vor Jahren die Tour de France während des Stadtfestes durch Achern fuhr, sei dies ein überschaubarer zeitlicher Rahmen gewesen, der das Fest, zudem am Samstagmittag, unterbrach. Zweimal 90 Minuten Viertelfinal-Fußball sieht Hans-Peter Vollet als problematischer an.
Aber noch ist alles graue Theorie. Erst einmal muss »Achern aktiv« klären, ob und in welchem Rahmen es ein »4:1 für Achern« gibt.
Der finanzielle Rahmen für das Stadtfest soll laut Haushaltsplan im gewohnten Ausmaß bleiben. Aus Spenden und Standgebühren werden Einnahmen von 12 000 Euro erwartet. Die Ausgaben werden mit 41 000 Euro kalkuliert, so dass mit einem Defizit von 29 000 Euro gerechnet wird.
Zur weiteren Vorbereitung treffen sich im übrigen die Vereine im Januar mit Hans-Peter Vollet. Dann werden die Planungen konkreter.
Rund 41 000 Euro, rechnet die Stadt Achern, wird das Acherner Stadtfest am 9./10. Juli kosten. 12 000 Euro davon werden aus Spenden und Standgebühren erwartet.
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