Närrisches Spektakel in Ottenhöfen

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Häsgruppen nehmen Mühlendorf in Beschlag

 

http://www.baden-online.de/news/images/news_lokales/artikel_arz/12620_1.jpgDie Unterdörfler verteilten beim närrischen Umzug im Mühlendorf als Schornsteinfeger Glücksklee an der Straße, das Gaisdorf wehrte sich mit Vogelscheuchen gegen die »Krabbeblog«, vom Ortsteil Wolfsmatt hörte man »Bauer sucht Frau«, aus dem Lauenbach beschwerten sich Schotten über den Teuro und aus dem »Freistaat Hagebruck« tollten Kosaken durchs Dorf, führten Säbelkämpfe auf und ließen den Bären los.
Die Kindergartenkinder aus Furschenbach ließen derweil als Feuerwehrleute nichts anbrennen und hatten ihren Spaß bei ihren Löscheinsätzen an der Straße. Darüber hinaus wurde im Verlauf des traditionellen Fasnachtsumzuges eifrig am Abwasserkanal Heidenbach, Wolfersbach, Simmersbach und Furschenbach gebaut.
Alemannische Gruppen
Es war ein facettenreicher närrischer Lindwurm, den Schudibott Christian Dachselt mit seiner Schell kurz nach zwei Uhr in Bewegung setzte und der sich durch die Ruhesteinstraße und die Allerheiligenstraße wälzte.
Neben den genannten Motivgruppen ergänzten typisch alemannische Häsgruppen das närrische Spektakel. Das Mühlendorf stellte dabei mit den Knörpeli, den Mühlenhonsili und Mühlengeistern sowie den Bosensteiner Höllenknechten selbst drei Häsgruppen. Als Gäste ergänzten die Erlacher Mörchwaldhexen, die Zwetschgenbacher Narrengilde aus Sasbach, die Renchtäler Heiberwieble, die Wildsaue vom Klingelberg und die St. Romaner Teufel den bunten Reigen der Häsgruppen. Natürlich zogen auch wieder Ottenhefmer Schereschliffer und Homberli mit durch die Straßen und die Unterdorfjugend hatte sich auf das Zigeunerleben verlegt

Von den Straßen schallte den Umzugsgruppen ein vielfaches »Narro« entgegen, denn das prächtige Wetter hatte doch einige zum Umzug im Mühlendorf auf die Beine gebracht.
Schräges Gebläse
Dass sie richtig in Stimmung kamen, dafür sorgte ein mehrfaches närrisches Gebläse der Ottenhöfener Kapellen Dorfmusik Furschenbach, Kurkapelle und Spielmannszug.
Die Trachtenkapelle Ringelbach als fetzige »Blues Brothers«, der Fanfarenzug Kehl mit seinen kräftigen Fanfaren und schließlich die Chaos-Moggel Schöllbrunn mit ihrem schrägen und kräftigen Gebläse ergänzten den närrischen Reigen und am Ende, hinter seinen Garden, strahlte ein glücklicher Knörpeli-Präsident Alfons I. über den gelungenen Umzug.

http://www.baden-online.de/news/images/news_lokales/artikel_arz/12620_1.jpgViel Spaß hatten die kleinen Narren in ihren farbenprächtigen Kostümen. Dabei machten sie mit allem auf sich aufmerksam, was Lärm machte

 

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Veröffentlicht in Mörchwaldhexen

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