»Das bedeutet kürzere Weihnachtsferien«
Technisches Gymnasium für Berufliche Schule beschlossen / Schon am 18. Januar Info-Abend.
Der Bildungsausschuss des Kreistags hat gestern einstimmig beschlossen, dass an der Beruflichen Schule in Achern zum Schuljahr 2011/12 ein Technisches Gymnasium eingerichtet wird. Schulleiter Jörg Krauß zeigte sich hoch erfreut
Herr Krauß, das war der erwartete Ausgang, oder?
Jörg Krauß: Die Deutlichkeit hat mich, ehrlich gesagt, schon überrascht.
Was bedeutet die gestrige Entscheidung für Ihre Arbeit in nächster Zeit?
Jörg Krauß: Kürzere Weihnachtsferien zunächst mal. Es gibt viel vorzubereiten.
Was steht als Erstes an?
Krauß: Ich werde mit den Kollegen die Deputate planen, wir müssen Informationsmaterialien erstellen und dafür sorgen, dass diese juristisch wasserdicht sind. Und, fast am wichtigsten: Wir müssen den Info-Abend vorbereiten, der am 18. Januar stattfindet.
Das hört sich nach Schweinsgalopp an.
Krauss: Die Zeit drängt, das ist klar. Aber das heißt nicht, dass wir nicht sorgfältig arbeiten. Außerdem haben wir den Kessel vorher schon angeheizt.
Räumlich, haben Sie in der ARZ gesagt, kommen Sie mit dem Bestand klar. Wie sieht es personalmäßig aus?
Krauß: Im ersten Jahr dürften wir mit dem bestehenden Personalstand klarkommen. Lediglich Französisch, das sind vier Wochenstunden, muss geregelt werden. Das kann man auch mit Abordnung oder anderen Möglichkeiten lösen. In der zweiten und dritten Ausbaustufe werden wir aber eine Kraft für den technisch/naturwissenschaftlichen Bereich brauchen.
Bekommen Sie die?
Krauß: Davon gehe ich aus. Das Land, von dem ja auch der Vorstoß ausging, wird uns die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen. Was bedeutet das TG für die bestehende Schule?
Krauß: Für die bestehende Berufliche Schule ändert sich wegen des Technischen Gymnasiums gar nichts; noch nicht einmal der Name.
Können Acherner Schüler, die derzeit das Bühler TG besuchen, von der Neuerung in Achern profitieren?
Krauß: Schüler, die momentan in Bühl aufs TG gehen, profitieren nicht. Da wir die drei Klassen Jahr um Jahr aufbauen, sind die uns sozusagen die nächsten drei Jahre lang ein Jahr voraus.
Hat gut lachen: der Leiter der Beruflichen Schule, Jörg Krauß.
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