Bilanz: »Ein Erfolg für Achern«
Eisklotz-Aktion für Kinder sorgt für gute Stimmung zum Ausklang des Acherner Weihnachtsmarktes
Sehr viele Besucher an den Wochenenden, dafür etwas weniger Gäste als erwartet unter der Woche: Die »Macher« des Acherner Weihnachtsmarktes ziehen eine insgesamt zufriedene Bilanz. Zum Abschluss kam nochmals der Nachwuchs auf seine Kosten.
Nach dem Schnee stellten sich »Berge« von Eis auf dem Acherner Weihnachtsmarkt ein, der am Wochenende zum letzten Mal in diesem Jahr öffnete Zum Finale hielt »Achern aktiv« mit seinem Vorsitzenden Frank Limberger für die jüngsten Marktbesucher eine besondere Bescherung bereit, denn Eberhard Dinger hatte mit einem Gabelstapler drei große Eisklötze mitten auf das Marktgelände chauffiert. In jedem der drei Eisberge befanden sich über 50 kleine Geschenke, die die Kinder mit Hammer, Helm und Schutzbrille freischlagen durften. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und ließen sich die einmalige Gelegenheit nicht entgehen, den Eishammer zu schwingen und voller Begeisterung sich selbst ein kleines Vorweihnachtsgeschenk zu machen.
Zahlreiche Auftritte
Das letzte Marktwochenende hielt neben den schmucken Weihnachtshäuschen und vielfältigen Angeboten noch einmal viel Musik und Unterhaltung passend zur schönsten Zeit im Jahr bereit, darunter waren zahlreiche Ensembles der Musik- und Kunstschule, Teuta Berisha mit modernen Weihnachtsliedern und »Bestimmt verstimmt« mit Boogie-Woogie-Weihnachtsliedern. Der Kinderchor der christlichen Gemeinde Sasbachried gehört mit zu den Stammgästen des Weihnachtsmarktes und führte gestern das Singspiel »Suleilas erste Weihnacht« auf.
»Der Weihnachtsmarkt ist ganz gut gelaufen und war ein Erfolg für Achern«, meinte Markus Singrün in seinem Fazit. Bei der Manöverkritik mit den Händlern werde wie in jedem Jahr über den Verlauf des Marktes gesprochen, der vor allem an den Wochenenden einen großen Zuspruch erfuhr. »Manche Händler sind sehr zufrieden, andere weniger, Essen und Getränke gehen immer«, so Markus Singrün. Weiter stellte der »Marktmeister« fest, dass es mit einer Ausnahme keine größeren Probleme gegeben habe und der Markt sehr friedlich verlief. Ob der starke Schneefall oder das vielfältige Angebot in der Raumschaft dafür verantwortlich war, dass während der Woche nicht so viele Besucher wie erwartet kamen, könne nicht beantwortet werden. Schade war, dass einige Stände kurzfristig abgesagt wurden, was vor allem im rückwärtigen Bereich des Rathausplatzes für einige Lücken sorgte.
Volle Geschäfte
Überlegt werden soll, ob im nächsten Jahr der Markt an den Wochentagen wieder erst ab 16 Uhr und nicht wie diesmal ab 15 Uhr geöffnet werde. Alles in allem zogen Markus Singrün und Frank Limberger ein positives Fazit zum Marktverlauf, auch zur guten Frequenz an den langen Samstagen. »Wenn ich so in die vollen Geschäfte blicke, dürfte das Weihnachtsgeschäft nicht schlecht gelaufen sein«, meinte Frank Limberger.
Gelungener Ausklang des Acherner Weihnachtsmarktes: Drei Eisklötze sorgten für eine schöne Bescherung, denn die Kinder durften sich ein kleines Geschenk freiklopfen.
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